
Kasten Tiermedizin GmbH
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Herzultraschall (Echokardiografie) beim Hund
Das Herz Ihres Hundes arbeitet im Verborgenen, und Veränderungen bleiben oft lange unbemerkt. Mit der Echokardiografie, dem Ultraschall des Herzens, können wir die Herzstruktur und die Herzfunktion Ihres Hundes gezielt und ohne Belastung für das Tier beurteilen.
Die Untersuchung ist nicht-invasiv, schmerzfrei und in den meisten Fällen ohne Narkose möglich. Sie gibt uns Aufschluss über Herzgröße, Herzwände und Herzklappen sowie über den Blutfluss im Herzen.
Eingesetzt wird sie beispielsweise bei Hunden, bei denen beim Abhören ein Herzgeräusch festgestellt wurde, bei Auffälligkeiten im Röntgenbild oder bei unklaren Symptomen wie Leistungsabfall oder Kurzatmigkeit.
Die Echokardiografie wird in unserer Praxis in Hohendorf mit modernstem Ultraschallgerät von unserer Kardiologin, Frau Dr. Friebel, durchgeführt.
Haben Sie Fragen oder möchten Sie einen Termin vereinbaren? Wir sind gerne für Sie da.
Blutegeltherapie
Medizinische (das heißt sterile) Blutegel, werden vielfältig in der Tiermedizin angewendet. Sie ergänzen die konventionelle Behandlung oder können als alleinige Therapie nach tierärztlicher Diagnose angewendet werden. Ihre Speichelinhaltsstoffe (z.B. Hirudin) werden während des ca. 30-minütigen Bisses in das Gewebe abgegeben und wirken nachhaltig entzündungshemmend, schmerzstillend, bakterizid und lymphabflussfördernd. Dabei ist das Ansaugen der Egel für die Tiere nicht schmerzhaft, da beim Biss auch eine lokal betäubende Substanz ausgestoßen wird.
Jeder Egel saugt etwa 10-20ml Blut und ist danach für ca 1-2 Jahre gesättigt. Genauso viel Blut fließt nach der Behandlung durch die blutverdünnenden Inhaltstoffe des Speichels nochmals aus der Bisswunde.
Einsatzgebiete sind: Sehnen-, Fesselträgerschaden, Schleimbeutel- und Sehnenscheidenentzündung: Genickbeulen, Stollbeule, Piephacke, andere Gallen, Akute Hufrehen, Arthrosen und Thrombosen, Hämatome, schlecht heilende Wunden, Abszesse, Phlegmone, Lipome.


Warmblutstute mit Achillessehnenschaden, Kurbengalle und aus-geprägter Piephacke. Neben der konventionellen Therapie wurden in wöchentlichen Abständen Blutegel angesetzt.
Nach der Behandlung fließt noch mehrere Stunden Blut aus den Bisswunden. Der Umfang des Sprunggelenks reduzierte sich schon nach dem ersten Ansetzen um 3 cm und die Stute war im Schritt lahmfrei. Im weiteren Verlauf nahm die Piephacke weitere 3 cm an Umfang ab und auch die Kurbengallen verkleinerten sich. Mittlerweile wird die Stute wieder schonend bewegt und aufgebaut.